Unser Stadtteil

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Oststadt Lage Kopie.jpg

Die Oststadt ist mit 20.000 Einwohnern ein Stadtteil mit Perspektive. In den letzten Jahren hat die Wohnqualität in den Quartieren links und rechts der Durlacher Allee durch Sanierungsarbeiten spürbar zugenommen. Zahlreiche Kulturdenkmale befinden sich auf dem Areal zwischen Durlacher Tor und Ostring, zwischen Hardtwald und Südstadt und tragen zur Attraktivität eines Stadtteils bei, dessen Reiz nicht zuletzt im Nebeneinander verschiedener Baustile liegt, in seiner bunten Vielgestaltigkeit.
Wie in keinem anderer Stadtteil durchdringen sich hier die Lebens und Arbeitswelt. Kleine Gewerbebetriebe in den Erdgeschossen der Wohnhäuser sind typisch für die Oststadt, die sich zugleich in den letzten Jahren zum Herz der Technologieregion entwickelt hat.

Ausdehnung und Charakterisierung

Die Oststadt wird westlich begrenzt von der Linkenheimer Allee sowie im weiteren Verlauf durch den Straßenzug Adenauerring - Durlacher Tor - Kapellenstraße, im Süden reicht sie bis zur Kriegsstraße bzw. den Bahngleisen, die Ostgrenze gegen Rintheim bilden die Straßen Weinweg, Ostring und im Norden die Rintheimer Querallee.

Das Gebiet lässt sich grob in drei Zonen gliedern: im Norden dominieren die großen Grünflächen des Hauptfriedhofs, des Hardtwalds und des Fasanengartens; im östlichen Teil liegt ein Neubaugebiet sowie insbesondere das große Industriegebiet.

Das Kerngebiet der Oststadt wird definiert durch das von der Karl-Wilhelm-Straße, Tullastraße und Gottesauer Straße gebildete Dreieck und zeigt überwiegend Miethausbauten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Hauptstraße des Stadtteils ist die bereits 1810 als Staatsstraße ausgewiesene Durlacher Allee.

Anfänge des Stadtteils

Die älteste Bebauung im Bereich der heutigen Oststadt entstand mit dem 1094 gegründeten Benediktinerkloster Gottesaue. Das 1556 säkularisierte Kloster ersetzte Ende des 16. Jahrhunderts das Baden-Durlachische Lustschloss Gottesaue, dessen Gelände seit 1818 vom badischen Militär genutzt und in den 1870er Jahren durch Kasernenanlagen erweitert wurde.

Zwischen Durlacher Tor und Schloss Gottesaue befand sich der großherzogliche Küchengarten. Zur Anlage des neuen Stadtteils wurde er der Gemeinde kostenlos überlassen, lediglich die Infrastruktur musste sie auf eigene Rechnung erstellen.

(nach Dr. Ulrike Plate, Landesdenkmalamt Baden-Württemberg)
 

    Oststadt-Zahlen (Stand Januar 2012)

Fläche:

5,19 km²

Wohnberechtigte Bevölkerung:

20.776

Mit Hauptwohnsitz:

18.789

Einwohner je km²:

3.623

Ausländeranteil:

24,6 %

Personen unter 18 Jahren:

10,4 %

Personen über 65 Jahre:

14,0 %

Arbeitslose:

549

Wohnungen:

9.462

Kraftfahrzeuge:

11.763

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