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Groherzogliche Grabkapelle in Karlsruhe auch „Fürstliche Grabkapelle“ oder „Mausoleum“
Auf Anordnung Groherzogs Friedrich I. wurde die Grabkapelle von 1889 bis 1896 als Grablege für das Groherzogliche Haus errichtet. Er wählte diesen ruhigen Teil des Fasangartens in Sichtweite des Schlosses am Ende der Lärchenallee selbst aus. Anlass für den Bau war der frühe Tod seines Sohnes Prinz Ludwig Wilhelm 1888, im Alter von 23 Jahren.
Am Bau waren 24 Firmen beteiligt, wovon 22 aus Baden stammten. Die Kosten betrugen insgesamt 745.000 Goldmark. Die Grabkapelle ist geschichtlich sowie architektonisch, künstlerisch und handwerklich ein „badisches Kleinod“.
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